Microlearning – minimaler Lernaufwand, maximaler Lernerfolg

Heutzutage gibt es fast kein kostbareres Gut als Zeit. Welch Segen, dass neuere Studien belegen, dass es im Bildungsbereich sogar von Vorteil sein kann, Zeit zu sparen. Die Lernmethode „Microlearning“ vertritt den Ansatz, dass das regelmässige Ausführen von kleinen Lerneinheiten zur Aneignung und Auffrischung von Wissen einige Vorteile mit sich bringt.

Bereits im 19. Jahrhundert wurde festgestellt, dass Wissen, welches nicht regelmässig angewandt und aufgefrischt wird, mit der Zeit verloren geht. Um dieser Vergessenskurve entgegenzuwirken, bieten sich kurze repetitive, aktualisierte Wissens-Sequenzen an. Genau dieses Konzept verfolgt Microlearning.

Lern- und Unterrichtsstoff sollen gemäss dieses Ansatzes in kleine Einheiten unterteilt werden, sodass das Wissen fokussiert und konzentriert aufgenommen werden kann. Idealerweise weisen die Lerneinheiten eine überschaubare Dauer auf – zwischen 2 und 10 Minuten – und motivieren den Studierenden, mehrere kleine Lernsequenzen über einen längeren Zeitraum durchzuführen als einen grösseren Block am Stück zu lernen.

Mikrolern-Elemente können beispielsweise sein:

  1. Kurze und aussagekräftige Infografiken
  2. Kurze Video-Tutorials
  3. Quiz
  4. Kurze Texte

Der Punkt Infografiken ist dabei relativ selbsterklärend und wird heutzutage nicht nur in Lehrmitteln, sondern auch in alltäglichen Aktivitäten immer wieder angetroffen.

Auch kurze „How to“-Videos haben sich etabliert: so findet sich nahezu bei jedem neu erworbenen Produkt eine schriftliche Anleitung, oft mit einem Link zu einem kurzen Erklärvideo. In diese Kategorie gehören beispielsweise auch die beook Video-Tutorials auf dem beook – ionesoft YouTube-Kanal.

Durch spielerische Elemente und Belohnungen wird die Motivation zusätzlich gesteigert. Besonders Quizzes profitieren von solchen Elementen und Gamification, um die Motivation und das Engagement des Lernenden zu stärken und somit den Lernprozess allgemein zu optimieren.

Auch kurze Präsentationen und Texte können als Microlearning angesehen werden.

Digitalisierung und Microlearning ergänzen sich optimal: so können digitale Lerneinheiten mit audiovisuellen Medien angereichert werden und somit kurze und informative, sowie aktuelle Lernsequenzen ermöglichen.

So viel zur Theorie – doch wie lässt sich dies in der Praxis umsetzen? Die Tendenz Richtung selbstständiges und selbstorganisiertes, lebenslanges Lernen nimmt stetig zu. Um diese neuen didaktischen Ansätze zu realisieren, werden die richtigen Instrumente und Werkzeuge benötigt.

Gerade im Bereich Digitales Lernen bieten sich hierzu kurze Videos oder auch kurze Aufgabenserien und Lernaufträge an. Tools wie beook lessons beispielsweise ermöglichen das Zusammenstellen individueller Lerneinheiten, welche beliebig viele (oder wenige) Elemente enthalten können. Dank der Möglichkeit spezifische End-Daten zu setzen, können die Lerneinheiten im Voraus erstellt und gezielt geplant werden – auf diese Weise kann das Wissen repetitiv gefestigt und neues Wissen erlangt werden. Das Bewerten der einzelnen Aufträge und somit die Analyse und Verfolgung des Lernfortschritts runden das Ganze ab.

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