Die Qual der Wahl – Möglichkeiten und Entscheidungen, welche Lehrmittelanbieter treffen müssen (oder dürfen)

Verlage und Lehrmittelanbieter, welche Ihre Inhalte digitalisieren möchten, müssen sich mit verschiedenen Fragestellungen auseinandersetzen. Nicht nur, ob die Inhalte im «Reflowable» oder «Fixed» Layout angeboten werden sollen (vgl. vorheriger Blog-Beitrag), sondern auch, ob die Inhalte 1:1 übernommen werden sollen oder ob evtl. gar eine Aktualisierung der Lehrmittel sinnvoll sein könnte.


Durch die Digitalisierung ergeben sich neue didaktische Möglichkeiten, welche man vielleicht gerne ausschöpfen möchte: so können Lernmaterialien nun auch Medien, wie Audio-Dateien und Videos enthalten und den Lernprozess somit noch auditiv und visuell unterstützen. Auch didaktische Überlegungen sollten nicht ausser Acht gelassen werden: was bietet die Plattform generell? Ist die Plattform sinnvoll ausgebaut und bietet sie genügend Funktionalitäten, um einen abwechslungsreichen und interaktiven Unterricht gemäss Lehrplan 21 durchzuführen? Standardoptionen wie das Setzen von Markierungen und eigenen Notizen sind heutzutage eigentlich Bestandteil jeder Lernplattform. Doch wie sieht es mit der Suchfunktion und dem Erstellen eigener Seiten aus? Ebenfalls ein wichtiges Kriterium ist auch die Verfügbarkeit von Aufgaben. Welche Aufgabentypen gibt es, sind diese interaktiv und lassen sie sich korrigieren oder die Lösung anzeigen? Im Idealfall wäre dies sogar pro Buch konfigurierbar. Es lohnt sich entsprechend, die verschiedenen Lösungsansätze zu prüfen und genau zu recherchieren, sowie sich über die Bedürfnisse und Anforderungen an ein digitales Lehrmittel bewusst zu werden.


Des Weiteren ist die Datentransformation natürlich ein zentraler Punkt: welches Ausgangsformat haben Sie und welche Konvertierungsmöglichkeiten gibt es, um daraus möglichst effizient ein digitales Lehrmittel zu erstellen?

Das nachfolgende Schema gibt Ihnen einen Überblick, wie Daten transformiert und digitalisiert werden können. Einerseits können Excel-, PDF- und epub-Dateien direkt umgewandelt und in der beook App als Fixed- resp. Fliesslayout zur Verfügung gestellt werden. Andererseits gibt es die Möglichkeit, weitere Datenformate zu generieren und beispielsweise aus dem Autorensystem beook author InDesign-Dateien auszuleiten. Auf diese Weise können digitale und Print-Produkte nachhaltig und effizient erfasst werden mit dem Content-First Ansatz.

Grafische Darstellung der möglichen Datentransformationen in beook.
Sie sehen, die Möglichkeiten sind immens. Gerne beraten wir Sie und finden gemeinsam die für Sie am besten passende Vorgehensweise gemäss Ihren Bedürfnissen.

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