einkaufen in der dritten dimension
Ausgangslage
Einkaufen im Internet hat sich als moderner Konsumzweig durch Zeit- und Ortsunabhängigkeit etabliert und weist hohe Wachstumsraten auf. Über das Internet zugängliche drei-dimensionale, virtuelle Online-Welten mit von den Benutzern gestalteten Inhalten und Avataren sind durch die aktuellen hohen Rechenleistungen und vor allem durch die heutigen Breitband-Anschlüsse mit unbe- schränktem Zugang zum Internet für ein breites Publikum praxistauglich geworden. Beispiele von 3D-Online Welten sind Second Life, There und ActiveWorlds, wobei die erstere zu den verbreitetsten und am weitesten entwickelten Plattformen gehört.
Im Gegensatz zu den browserbasierten Webseiten sind nicht Auflistungen auf einzelnen Seiten, sondern realitätsnahe Umgebungen gestaltbar, die mittels gehen, fliegen, schnellem Ortswechsel (Teleportieren genannt) begangen werden können. Das Erkunden der virtuellen Welt gehört zum spannenden Besuch einer 3D-Welt. Dabei kann interaktiv mit anderen Menschen kommuniziert werden (Textchat, Voice-Chat und Austausch von Objekten). Es können gemeinsame Aktivitäten ausgeführt werden. Auch die in der 3D-Welt befindlichen Gegenstände sind interaktiv veränderbar oder können Informationen geben oder durch geeignetes Aktivieren eine Aktion ausführen.
Den 3D-Welten wird ein sehr grosses Potential in der Zukunft vorausgesagt (siehe Gartner Studie, u.a.), indem Sie Inhalte und Aktionen unterhaltsamer und realitätsnäher darbieten als die gegenwärtigen webbasierten Anwendungen.
Konzept
Heute schon können Besucher virtueller Welten innerhalb dieser miteinander Handel treiben – aber nur mit virtuellen Objekten – was sehr rege benützt wird. Bisher nur ansatzweise wurde das reale Einkaufen in der virtuellen Welt probiert. Hier eröffnet sich ein weites Feld für Firmen, die heute schon einen Online- Shop im Internet betreiben. Denkbar sind ganze Einkaufszentren -und Landschaften, in welchen sich Kunden mit Artikeln des täglichen Bedarfs wie auch speziellen Artikeln eindecken können. Für Warenkorb, Bestellabwicklung und Bezahlung kann auf die bisherigen, sicheren Wege zurückgegriffen werden. Die zu verkaufenden Artikel selber kann der Kunde in einer Erlebniswelt realitätsnah begutachten und durch einfaches Anklicken bestellen. Die Präsentation der Produkte in geeigneter Umgebung sorgt für gesteigerte Attraktivität. Zusatzinformationen können auf verschiedenen Wegen vermittelt werden. Lebensmittel beispielsweise können in einer virtuellen Welt im realitätsnahen Umfeld ihrer ursprünglichen Herkunft präsentiert und eingekauft werden.
Um das Einkaufen in einer 3D-Welt noch erlebnisreicher zu gestalten, kann nebst einer animierenden Präsentation der Waren auch auf zahlreiche bereits bewährte Aktivitäten, welche der 3D-Welt eigensind, zurückgegriffen werden.
Mögliche Attraktivitätssteigerungen sind:
- Live Konzerte (werden gerne besucht)
- Produktevorträge
- Spiele verschiedenster Art mit Gewinnen
- natürlich gestaltete Erlebnislandschaften
- Begegnungszentren wie Marktplätze und Parks, wo mit anderen Besuchern ein Austausch stattfinden kann.
Wir haben als Prototyp eine kleine virtuelle Einkaufswelt aufgebaut, die einige Dutzend Artikel aus dem Food- und Non-Food-Sortiment anbietet, welche auch real eingekauft werden können. Dazu haben wir neue Schnittstellen programmiert, die erstmalig Wege der virtuellen Shop-Applikationen aufzeigen. Wir möchten Sie einladen, mit uns die virtuelle Welt Second Life zu besuchen und darin unsere Präsentation eines 3D-Shops interaktiv zu erleben.
Links
Den Prototypen für das Einkaufen in der dritten Dimension können Sie sich innerhalb Second Life auf unserer Sim Swiss Projects unter dieser Landmark ansehen und ausprobieren. Die SLURL dazu ist http://slurl.com/secondlife/swiss%20projects/167/43/24
Wenn Sie noch nicht wissen, was Second Life ist und wie es zu nutzen ist, so erfahren Sie alles Wichtige dazu auf unserem Second Life Tutorial ebenfalls auf der Swiss Projects Sim.
By Gast - Posted on September 3rd, 2008
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